Mediennutzung und Schulleistung


Projektdauer

April 2005 bis Mai 2010

ProjektmitarbeiterInnen

Prof. Dr. Christian Pfeiffer
Dr. Thomas Mößle (Dipl.-Psych.), Projektleitung
Matthias Kleimann (Dipl.-Medienwiss.)
Florian Rehbein (Dipl.-Psych.)
Eberhard Mecklenburg (EDV)

Finanzierung

Volkswagenstiftung

Kooperationspartner

Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg)
Prof. Dr. Emrah Düzel (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg)
Prof. Dr. Beate Schneider (Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung, Hannover)
Prof. Dr. Elsbeth Stern (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin)

Kurzbeschreibung

Ziel des Projekts ist die Untersuchung der Folgen des intensiven und zunehmend unkontrollierten Fernseh- und Videokonsums durch Kinder und Jugendliche und die Entwicklung medienpädagogischer Alternativen. In einer Kombination neurobiologischer, medienpsychologischer und medienpädagogischer Forschungsansätze sollen die hirnphysiologischen und kognitiven Folgen untersucht werden.

So sollen experimentelle neurobiologische (Prof. Dr. Heinze, medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke Universität) und gedächtnispsychologische Studien (KFN - Florian Rehbein) den Zusammenhang zwischen dem Konsum problematischer Medieninhalte und Lernleistungen eingehend beleuchten.

Ziel des Berliner Längsschnitt Medien ist die umfassende Beantwortung der Frage, in welcher Weise sich die Mediennutzung (speziell die Nutzung entwicklungsbeeinträchtigender Angebote) auf Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer Freizeitgestaltung, ihres Sozialverhaltens, ihrer Intelligenzentwicklung und ihrer Schulleistungen auswirkt. Außerdem soll geklärt werden, welche Veränderungen sich durch eine gezielte Intervention und zeitliche Reduktion der Mediennutzung erreichen lassen. In dem "lernenden Projekt" werden in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Schulen sinnvolle Konzepte für Medienunterricht entwickelt und getestet.



 
   aktualisiert: 12.2009