Prävention und Hilfe bei stoffgebundenen und stoffungebundenen Suchterkrankungen in Niedersachsen

Ein Forschungsprojekt zur Ableitung konsensualer Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe in Niedersachsen

 

Projektzeitraum

01.05.2015 – 31.10.2017

Projektmitarbeiter

Dr. Florian Rehbein (Projektleitung)

Jan Weber

Finanzierung

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Kooperationspartner

Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS)

Projektbeschreibung

Im Sinne einer Bestandsaufnahme zeichnet das Projekt die Strukturen und Aktivitäten der niedersächsischen Fachstellen und Einrichtungen für Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe nach. Übergeordnetes Ziel ist die Formulierung von Handlungsempfehlungen, die von den niedersächsischen Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung als Orientierungsgrundlage für die zukünftige Gestaltung des Versorgungsbereiches genutzt werden können.

Einem partizipativen Ansatz folgend, werden dabei insbesondere die unter dem Dach der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS) versammelten Träger und Suchtselbsthilfeorganisationen zu ihren Erfahrungen, Angeboten, (zukünftigen) Herausforderungen und Trends im Hinblick auf ihre Klientinnen und Klienten befragt.

Das Forschungsdesign folgt dem Prinzip einer methodischen Triangulation. Projektvorbereitende, qualitative Experteninterviews zielen auf die Identifikation zentraler Themen des Arbeitsfeldes und die Definition eines Expertenbegriffs ab.

Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die geplante, quantitativ angelegte, zweistufige Online-Expertenbefragung. Während die erste Welle (t1) der Onlineerhebung den teilnehmenden Expertinnen und Experten die Möglichkeit gibt, die aktuelle Situation des niedersächsischen Präventions- und Hilfesystems zu bestimmen, konzentriert sich die zweite Erhebungsphase (t2) auf die Beschreibung möglicher Herausforderungen und Perspektiven.

Die hierauf aufbauend formulierten Handlungsempfehlungen werden im Rahmen von projektabschließenden, qualitativ ausgerichteten Fokusgruppendiskussionen mit einer Auswahl von Expertinnen und Experten aus dem Untersuchungsfeld validiert.