Neuer Forschungsbericht zum organisierten Wohnungseinbruch veröffentlicht

Das KFN führt von Oktober 2016 bis März 2019 ein Forschungsprojekt zum Phänomen des organisierten Wohnungseinbruchs durch und hat nun eine erste Studie vorgelegt. Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Fonds für die Innere Sicherheit der Europäischen Union und Eigenmitteln des KFN. Beratender Partner des Projekts ist Europol. Gegenwärtig ist der erste Teil der Studie abgeschlossen. Hierbei wurden 25 Experteninterviews mit Polizei und Staatsanwaltschaft in Deutschland sowie sechs Gespräche mit der Polizei in Albanien, Kroatien, Litauen, Österreich, in der Republik Moldau und in Rumänien geführt. Ziel war dabei, Erkenntnisse über die Täterprofile und die Hürden der Strafermittlungen, insbesondere hinsichtlich der internationalen Zusammenarbeit, zu gewinnen.
In einem weiteren Teil der Studie werden Strafakten analysiert, die dem Bundeskriminalamt als organisierte Kriminalität im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls von den Landeskriminalämtern gemeldet wurden. Ergebnisse hierzu werden im Frühjahr 2019 vorliegen.

Download KFN-Forschungsbericht Nr. 141 (PDF)

Download Pressemitteilung zum FB 141 (PDF)

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite.