Sexueller Missbrauch durch katholische Geistliche

Projektzeitraum

2011 – 2014

Projektmitarbeiter

Prof. Dr. Christian Pfeiffer (Projektleitung)

Dr. Deborah F. Hellmann (geb. Thoben) (Projektleitung)

Dipl.-Soz. Sandra Fernau (Doktorandin qualitativer Teil)

Finanzierung

Deutsche Bischofskonferenz

Eigenmittel

Kooperationspartner

Pädagogische Hochschule Freiburg (Prof. Eva-Maria Bitzer)

Alanus Hochschule Alfter (Prof. Paula Bleckmann)

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung: Nach der von der deutschen Bischofskonferenz erfolgten Kündigung des Forschungsprojekts „Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige“ führte das KFN die qualitative Interviewstudie und die quantitative Befragung von Betroffenen sexuellen Missbrauchs durch katholische Geistliche eigenständig fort. Primäres Ziel war die wissenschaftliche Erforschung der Hintergründe, Dynamiken und Folgen dieser Fälle sowie deren retrospektive Deutung durch die Betroffenen. Daraus sollten Erkenntnisse über spezifische Risiken auf Täter- und Betroffenen- sowie auf der situationalen Ebene gewonnen und Ansatzpunkte für die weitere Verbesserung der Prävention abgeleitet werden.

Im Wesentlichen ging es darum, die Entstehung und den Verlauf des Missbrauchsgeschehens aus der Sicht der Betroffenen nachzuvollziehen und zu klären, welche Initial-, Langzeit- und Entwicklungsfolgen die Taten bei ihnen möglicherweise ausgelöst haben. Ein zentrales Anliegen war es ferner, das Handeln der Täter zu analysieren und die Bedeutung der Einflussfaktoren zu erfassen, die ihre Taten gefördert haben. Außerdem sollte die Studie klären, wie sich die katholische Kirche den Betroffenen gegenüber verhalten hat.

Projektbezogene Publikationen