Am 29.04.2026 wurden in Kiel die Ergebnisse einer Befragungsstudie von 4.463 Siebt- und Neuntklässler*innen in Schleswig-Holstein präsentiert. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Replikation früherer Untersuchungen aus den Jahren 2013, 2014 und 2018.
Ziel der Untersuchung war es, das Ausmaß und die Entwicklung rechtsextremer Einstellungen, Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie diskriminierender Verhaltensweisen bei Jugendlichen in Schleswig-Holstein zu erfassen. Ergänzend wurden Viktimisierungserfahrungen sowie zahlreiche Risiko- und Schutzfaktoren erhoben.
Der vollständige Forschungsbericht kann hier eingesehen werden. Ein zusammenfassender Bericht wurde darüber hinaus vom Landesdokumentationszentrum Schleswig-Holstein veröffentlicht.