KFN e.V.

KFN GebäudeDas KFN wurde im Jahr 1979 von dem damaligen Niedersächsischen Justizminister Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind als unabhängiges, interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut gegründet. Es hat die Aufgabe, als selbstständige Forschungseinrichtung grundlagen- und praxisorientierte kriminologische Forschung zu betreiben und zu fördern. Das Institut arbeitet im Rahmen eines Kooperationsvertrages eng mit der Universität Göttingen zusammen.

Träger des KFN ist ein gemeinnütziger Verein. Das KFN wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen einer institutionellen Förderung finanziert.

 


Aktuelle Informationen


Kriminologisches Kolloquium Februar 2021

Wir laden Sie im Rahmen des kommenden Kriminologischen Kolloquiums am Dienstag, 02.02.2021, herzlich zu folgendem Gastvortrag ein: Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg von der Justus-Liebig-Universität in Gießen: „Amoktaten – Ursachen und Prävention“ Weitere Informationen finden Sie in der PDF-Datei zum Download, die Sie selbstverständlich gerne an mögliche interessierte Personen weiterleiten können. Bitte… weiterlesen →

Ergebnisse des Niedersachsensurveys 2019 veröffentlicht

Der Niedersachsensurvey 2019 untersucht das Dunkelfeld der Jugendkriminalität, d. h. Gewaltopfererlebnisse, Gewalttäterschaften sowie Opfer- und Täterschaften von Eigentumsdelikten. Zusätzlich werden Bedingungsfaktoren von Jugendkriminalität sowie weitere Formen abweichenden Verhaltens erfasst, darunter Schulabsentismus und der Konsum von Alkohol und Drogen. Inhaltlich knüpft die Befragung an die bisherigen KFN-Schüler*innenbefragungen und insbesondere an die… weiterlesen →

Abschlussbericht zu dem Vorhaben „Pro Kind“: Follow-up Untersuchung zur mittelfristigen Wirksamkeit des Hausbesuchsprogramms „Pro Kind“ anhand eines randomisiert kontrollierten Forschungsdesigns veröffentlicht

Internationale Metaanalysen dokumentieren die Notwendigkeit und Effektivität von frühkindlichen Interventionen für benachteiligte Familien in Bezug auf das mütterliche Gesundheitsverhalten während der Schwangerschaft, die kindliche Gesundheit, die elterliche Erziehungskompetenz sowie die sozio-emotionale und kognitive Entwicklung des Kindes. Langfristig werden für Kinder aus Familien, die an präventiver Frühförderung teilnehmen, höhere Beschäftigungsraten, eine… weiterlesen →

Betroffene von Cybercrime für Interviews gesucht

Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) befasst sich mit dem Thema Cyberkriminalität gegen Privatpersonen und sucht nun zum Januar 2021 Betroffene ab 16 Jahren, die uns ihre Erlebnisse mit Cybercrimeangriffen im Rahmen eines Interviews (persönlich oder per Online-Videotelefonat) berichten. Weitere Informationen und Flyer zum Download

Neuer Forschungsbericht veröffentlicht: Analyse des Phänomens „Linksextremismus“ in Niedersachsen, seiner sozialwissenschaftlichen Erfassung sowie seiner Prävention

Das KFN hat gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften eine wissenschaftliche Analyse als Grundlage für eine Präventionsstrategie des Linksextremismus in Niedersachsen erstellt. Verschiedene Datenquellen wurden herangezogen, um Aussagen über Ursachen, Ausmaß und Präventionsmöglichkeiten treffen zu können. Download als PDF

Neuer Forschungsbericht veröffentlicht: Partnerschaftliche Gewalt in Familien mit Kindern – Was passiert nach einer polizeilichen Wegweisungsverfügung? (Teil I)

In dem seit September 2017 laufenden und durch die Deutsche Kinderhilfe e.V. finanzierten Forschungsprojekt „Partnerschaftliche Gewalt in Familien mit Kindern – Was passiert nach einer polizeilichen Wegweisungsverfügung?“ sind die Ergebnisse der quantitativen Teilstudie veröffentlicht wurden. Das Projekt geht der Frage nach, welche Entscheidungen seitens des Jugendamtes im Anschluss an eine… weiterlesen →

Neuer Tagungsbericht veröffentlicht: “Quo vadis Qualitative Kriminologie?”

Die Onlinetagung „Quo vadis Qualitative Kriminologie?“, die vom 4. bis 5. November 2020 am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. (KFN) gemeinsam von Nadine Jukschat (Deutsches Jugendinstitut e. V.), Katharina Leimbach (Doktorandin der Universität Kassel) und Carolin Neubert (KFN) ausgerichtet wurde, verfolgte vor dem Hintergrund vielfältiger qualitativ-kriminologischer Forschung das Ziel einer… weiterlesen →

Neues Forschungsprojekt: Evaluierung der Strafvorschriften zur Bekämpfung des Menschenhandels (§§ 232 bis 233a StGB)

Am 01.11.2020 startete das neue Forschungsprojekt “Evaluierung der Strafvorschriften zur Bekämpfung des Menschenhandels (§§ 232 bis 233a StGB)”. Das Projekt wurde durch apl. Prof. Dr. Tillmann Bartsch und Dipl.-Psych. Bettina Zietlow beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eingeworben. Als Projektmitarbeiterin konnte Nora Labarta Greven gewonnen werden. Das Ziel dieses… weiterlesen →

Wissenschaftliche Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Landesregierung Schleswig-Holstein, Entwurf eines Justizvollzugsmodernisierungsgesetzes veröffentlicht

Die Wissenschaftler*innen Dipl.-Psych. Merten Neumann; Helena Schüttler, Soziologin, M.A.; & apl. Prof. Dr. Tillmann Bartsch nahmen Stellung zum Gesetzentwurf der Landesregierung Schleswig-Holstein, Entwurf eines Justizvollzugsmodernisierungsgesetzes, Drucksache 19/2381. Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.

Neuer Forschungsbericht veröffentlicht: Evaluation des Jugendarrestvollzuges in Niedersachsen

Um den Jugendarrestvollzug in Schleswig-Holstein und Niedersachsen möglichst umfassend untersuchen zu können, wurde ein multi-methodales Forschungsdesign eingesetzt, das sowohl quer- als auch längsschnittliche Erhebungen enthielt und die Perspektiven der Arrestantinnen und Arrestanten, der Anstaltsmitarbeitenden, der Sorgeberechtigten der Jugendlichen sowie der Mitarbeitenden der Jugendämter, speziell der Jugendgerichtshilfen, berücksichtigte. Im Rahmen der… weiterlesen →