Wir freuen uns, zwei neue Forschungsprojekte ankündigen zu können! Beide werden aus dem Programm zukunft.niedersachsen des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung gefördert.
DEVIBE: Wie erleben Betroffene die Zeit nach einer Straftat?
Das Projekt „Differenzielle Entwicklungsverläufe nach kriminellen Viktimisierungserfahrungen – Einflussfaktoren und Prozesse der Bewältigung im Kontakt mit Institutionen“ untersucht, wie sich Menschen nach einer Straftat im Laufe der Zeit entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie verändern sich Lebensqualität und Gerechtigkeitsempfinden? Welche individuellen Ressourcen helfen bei der Bewältigung? Und welchen Einfluss hat der Kontakt mit Institutionen, insbesondere mit Strafverfolgungsbehörden?
Dazu wird eine längsschnittliche Befragung von Betroffenen durchgeführt. Geleitet wird das Projekt von Dr. Farina Rühs.
KI-KRIM: Wie können KI und neue Datenstrukturen die kriminologische Forschung voranbringen?
Im Projekt „Neue Datenstrukturen und KI-gestützte Methoden für die kriminologische Forschung“ entsteht eine integrative Datenstruktur auf Grundlage von mehr als 20 Schüler*innenbefragungen mit insgesamt fast 200.000 jungen Menschen.
Neben der Zusammenführung und Harmonisierung der Daten kommen Methoden des maschinellen Lernens zum Einsatz, um nach bislang verborgenen Kriminalitätsmustern zu suchen.
Die Projektleitung übernimmt PD Dr. Daniel Seddig. Kooperationspartner ist Prof. Dr. Christoph Kern vom Social Data Science and AI Lab (SODA) der LMU München.
Lust, Teil unseres Teams zu werden? Schon bald schreiben wir mehrere Stellen aus:
• eine Promotionsstelle im Projekt KI-KRIM
• eine Stelle zur Forschungsunterstützung im Projekt DEVIBE
• Stellen für studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte
Wir freuen uns auf die kommende Projektarbeit und neue Kolleg*innen!