Öffentliche Wahrnehmung repressiver Gewalt und ihrer Auswirkungen

In diesem Projekt untersuchen wir mittels Survey-Experimenten die öffentliche Wahrnehmung repressiver Gewalt bzw. von staatlichen Akteuren verübter Gewalt und ihrer Folgen. Zentrale Fragen sind: Wie bewertet die Bevölkerung verschiedene Formen von Gewalt? Wird instrumentell verübte sexuelle Gewalt, wie in der akademischen Literatur zu sexueller Konfliktgewalt gemeinhin suggeriert, als besonders gravierend und illegitim wahrgenommen? Wie werden die Auswirkungen repressiver Gewalt auf die Opfer und auf verschiedene gesellschaftliche Akteur:innen eingeschätzt? Variieren diese Einschätzungen abhängig von Gewaltform und Geschlecht der Opfer? Antworten auf diese Fragen geben wichtige Einblicke in gesamtgesellschaftliche Mobilisierungs- und Demobilisierungsprozesse als Reaktion auf repressive Staatsgewalt.

Projektbezogene Publikationen
  • Kreft, A.-K., Nordås, R. & Bakken, I. V. (2026). And still she rises? Perceptions of the demobilizing effects of repression, Journal of Peace Researchhttps://doi.org/10.1093/jopres/xjaf005

Projektzeitraum:

01.08.2021 - 31.12.2024

Finanzierung:

Kooperationspartner

Dr. Ingrid Vik Bakken (Universität Duisburg-Essen), Dr. Ragnhild Nordås (University of Michigan), Norges Forskningsråd (Norwegischer Forschungsrat), Universität Oslo, University of Michigan

Projektleitung:

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Dr.

Anne-Kathrin Kreft

Politikwissenschaftlerin, M.A.

0511/34836-27

Anne-Kathrin.Kreft@kfn.de