Während in psychologischen Grundlagenfächern und der Kriminologie seit einiger Zeit eine Theoriekrise diskutiert wird, hat diese Debatte die Kriminalpsychologie bislang kaum erreicht. Zugleich zeigen sich in der kriminalpsychologischen Forschung Probleme mangelnder theoretischer Reflexion, etwa dogmatische Empfehlungen, ein unkritischer Umgang mit empirischer Evidenz oder Pseudoerklärungen.
Die MetaKriPs nimmt dies zum Anlass, die wissenschaftstheoretischen, konzeptuellen und methodologischen Grundlagen der Kriminalpsychologie zu diskutieren. Ausgangspunkt ist die Frage: In welchen Punkten scheitert die Kriminalpsychologie als Wissenschaft systematisch – und warum?
Willkommen sind Beiträge zu
– der fachlichen Verortung der Kriminalpsychologie,
– Voraussetzungen und Qualitätskriterien psychologischer Erklärungen kriminellen Verhaltens,
– zugrunde liegenden Menschenbildern,
– den methodischen Anforderungen theoriegeleiteter Forschung,
– dem Verhältnis von Erklärung, Prognose, Intervention und Prävention,
– der Rolle der Psychologie innerhalb der Kriminalwissenschaften
– und allen anderen grundlegenden Fragen zur Kriminalpsychologie als Wissenschaft.
📍 Universität Hildesheim
📅 09.-10.03.2027
📨 Abstracts (200-250 Wörter) bis 31.10.2026 an metakrips@uni-hildesheim.de
🔄 Rückmeldung bis 30.11.2026
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