Justizvollzug als Profession

Projektzeitraum

2001 – 2004

Projektmitarbeiter

Prof. Dr. Werner Greve

Dipl.-Psych. Alexandra Lehmann

Finanzierung

Bundesministerium für Gesundheit und beteiligte Städte/Bundesländer

Projektbeschreibung

Obwohl die Bediensteten im Justizvollzug offenkundig einen entscheidenden Einfluss nicht nur auf die Atmosphäre und die Arbeits- und Lebensbedingungen im Vollzug, sondern auch auf seine Effektivität und Effizienz haben, wird ihre Situation in der Wissenschaft weitaus weniger beachtet als beispielsweise die der Inhaftierten. Von genaueren und detaillierten Kenntnissen über die Arbeits- und Lebensqualität und insbesondere über mögliche spezifische psychische und physische Belastungen der Bediensteten, über die Erfüllung der Aufgabe des Vollzuges, über die Arbeit mit den Inhaftierten, über die Probleme in der Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeit und den Medien profitieren daher sowohl die Bediensteten selbst als auch ihre Klientel und so letztlich die gesamte Gesellschaft, zu deren Schutz die Mitarbeiter im Vollzug arbeiten.

Die geplante Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vollzug umfasste ein breites Themenspektrum. So wurden Fragen zu individuellen Belastungen während und ausserhalb der Arbeit ebenso gestellt wie Fragen zu strukturellen Belastungen und Veränderungsdynamiken im Vollzug. Durch das Einbeziehen sämtlicher Dienst- und Berufsgruppen in die Befragung wurden somit Aussagen zu allen Bereichen vollzuglicher Tätigkeit möglich.

Projektbezogene Publikationen