Kriminologisches Kolloquium

Seit Februar 2021 wird das Kriminologische Kolloquium des KFN offiziell als anerkannte Fortbildungsveranstaltung im Geschäftsbereich Strafgerichte und Staatsanwaltschaften in Niedersachsen geführt. Niedersächsische Richter*innen und Staatsanwält*innen werden daher gebeten, bei der Anmeldung darauf aufmerksam zu machen, dass eine Zugehörigkeit zur Niedersächsischen Justiz besteht und dass im Anschluss eine Teilnahmebescheinigung benötigt wird. Die Teilnahmebescheinigung wird im Anschluss vom KFN per E-Mail an die jeweiligen Teilnehmer*innen gesendet. Sodann kann die Teilnahmebescheinigung beim Dienstherrn freiwillig als Fortbildung eingereicht werden.

 

Wir freuen uns auf den nächsten Gastvortrag am 2. November 2021:

Pornographie und sexuelle Selbstbestimmung
Dr. Anja Schmidt (Leiterin des DFG-Forschungsprojektes „Pornographie und sexuelle Selbstbestimmung“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

 

Einladung als PDF

Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Hinweise: Für Ihre Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 31. Oktober an kfn@kfn.de erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung erfolgt digital per Videokonferenz. Eine Zusendung des Zugangslinks erfolgt noch vor Beginn der Veranstaltung.

 

Seit Februar 2017 veranstaltet das KFN das Kriminologische Kolloquium. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe berichten Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen über aktuelle Befunde kriminologischer Forschung. Das Kolloquium richtet sich nicht nur an Vertretende aus Wissenschaft und einschlägiger Praxis, sondern an die gesamte Öffentlichkeit.

Zu den Vorträgen und anschließenden Diskussionen sind daher alle Interessierten herzlich eingeladen.

Wann? Jeden ersten Dienstag im Monat, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr
Wo? Im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e. V.,
Lützerodestr. 9, 30161 Hannover (derzeit nur digitale Teilnahme)

Die Teilnahme ist kostenlos. 

Halbjahresflyer als PDF

 

Aus dem Kriminologischen Kolloquium vom 02.02.2021 zum Thema

Amoktaten – Ursachen und Prävention

wurden von Frau Prof. Dr. Britta Bannenberg die Präsentationsfolien zur Verfügung gestellt. Diese stehen hier für den Download zur Verfügung.

 

Aus dem Kriminologischen Kolloquium vom 02.03.2021 zum Thema

Cybercrime – Die Diskrepanz zwischen Hell- und Dunkelfeld

wurden von Frau Mag. Dr. Edith Huber die Präsentationsfolien zur Verfügung gestellt. Diese stehen hier für den Download zur Verfügung.

Bisherige Themen
  • Radikalisierung – Empirische Befunde, begriffliche Ambivalenzen und gesellschaftspolitische Konsequenzen (Dr. Julian Junk)
  • Resilienz (Prof. Dr. Raffael Kalisch)
  • Evaluation des Anti-Doping-Gesetzes (Prof. Dr. Elisa Hoven)
  • Wer bestimmt, was man online sagen darf: Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen (PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard))
  • Die Praxis der Verständigung im Strafprozess. Ergebnisse einer bundesweiten Online–Befragung. (Prof. Dr. Jörg Kinzig)
  • Cybercrime – Die Diskrepanz zwischen Hell- und Dunkelfeld (Mag. Dr. Edith Huber)
  • Amoktaten  – Ursachen und Prävention (Prof. Dr. Britta Bannenberg)
  • Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch Kleriker (Prof. Dr. Harald Dreßing)
  • Clankriminalität (Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl)
  • Rechtspopulismus in der Arbeitswelt. (Björn Allmendinger)
  • Scharia als Weg zur Gerechtigkeit? Eine Analyse der Rezeption salafistischer Online-Videos durch junge Menschen. (Lino Klevesath, M.A & Annemieke Munderloh, B.A, Forschungsstelle FoDEx, Institut für Demokratieforschung (Uni Göttingen)) 
  • Wen kontrolliert die Polizei? Erkenntnisse zum Ethnic Profiling im Großstadtrevier (Dr. Daniela Hunold)
  • Gewalt und Konflikte in der öffentlichen Verwaltung (Prof. Dr. Johanna Groß)
  • Religion und Gewalt (Johannes Beller, M.Sc.)
  • Alles nur ein Spiel?! Agressive Fantasien als Prädiktoren aggressiven Verhaltens? (Prof. Dr. Rebecca Bondü)
  • Turning to political violence: The Emergence of Terrorism (Dr. Marc Sagemann)
  • Hirnbiologische Grundlagen gewalttätigen Verhaltens (Prof. (em.) Dr. med. Bernhard Bogerts)
  • Politisch motivierte Gewalt unter Jugendlichen – Ausgewählte Ergebnisse einer quantitativen Schülerbefragung (Dr. Alexander Yendell und Julia Schuler)
  • Delinquenz bei jugendlichen Immigranten: Ein migrationsspezifisches Phänomen oder jugendtypisches Verhalten? (Prof. Dr. Peter F. Titzmann) 
  • Cybercrime – Aktuelle Entwicklungen eines neuen Deliktfeldes (Andreas May und Dr. Benjamin Krause)
  • Ideologisierte Islamauslegungen bei jungen Menschen (Dr. Anja Frank)
  • Suchterkrankungen – Wer gerät in den Sog der Abhängigkeit? (PD Dr. Hans-Jürgen Rumpf)