Kriminologisches Kolloquium

 

 

Das Kriminologische Kolloquium befindet sich nun in der Sommerpause. Es wird am 08. Oktober 2024 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Friederike Funk fortgesetzt. Die Einladung sowie die Online-Anmeldung werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Bitte beachten Sie die folgenden wichtigen Hinweise:

Für Ihre Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Hierfür nutzen wir ein Online-Anmeldeformular.

Ab sofort wird es wieder möglich sein, auch in Präsenz am Kolloquium teilzunehmen, sofern der*die Referent*in vor Ort sein kann. 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Wenn Sie in der Anmeldung angeben, dass Sie eine Teilnahmebescheinigung benötigen, wird Ihnen diese unaufgefordert nach der Veranstaltung per E-Mail zugesandt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Erstellung der Teilnahmebescheinigungen einige Tage in Anspruch nehmen kann.

Falls Sie Fragen oder Probleme bei der Anmeldung haben, melden Sie sich gerne unter KrimKoll@kfn.de.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Seit Februar 2021 wird das Kriminologische Kolloquium des KFN offiziell als anerkannte Fortbildungsveranstaltung im Geschäftsbereich Strafgerichte und Staatsanwaltschaften in Niedersachsen geführt. Niedersächsische Richter*innen und Staatsanwält*innen werden daher gebeten, bei der Anmeldung darauf aufmerksam zu machen, dass eine Zugehörigkeit zur Niedersächsischen Justiz besteht und dass im Anschluss eine Teilnahmebescheinigung benötigt wird. Ebenso wird die Veranstaltung als Fortbildungsleistung für die akkreditierten Fachpsycholog*innen BDP/DGPs anerkannt. Die Teilnahmebescheinigung wird im Anschluss vom KFN per E-Mail an die jeweiligen Teilnehmer*innen gesendet. Sodann kann die Teilnahmebescheinigung beim Dienstherrn freiwillig als Fortbildung eingereicht werden.

Seit Februar 2017 veranstaltet das KFN das Kriminologische Kolloquium. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe berichten Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen über aktuelle Befunde kriminologischer Forschung. Das Kolloquium richtet sich nicht nur an Vertretende aus Wissenschaft und einschlägiger Praxis, sondern an die gesamte Öffentlichkeit.

Zu den Vorträgen und anschließenden Diskussionen sind daher alle Interessierten herzlich eingeladen.

Wann? Jeden ersten Dienstag im Monat, 18.00 bis ca. 19.30 Uhr
Wo? Im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e. V.,
Lützerodestr. 9, 30161 Hannover und online

Die Teilnahme ist kostenlos. 

 

Bisherige Themen
  • Abseits des Mainstreams: Potenziale qualitativ-rekonstruktiver Forschung am Beispiel von Jugendkriminalität, Neosalafismus und marginalisierten Stadtteilen (Dr. Katharina Leimbach)
  • Aggressionen und Gewalt gegen Politiker*innen in Deutschland – Vorstellung eines deutschlandweiten Forschungsprojekts auf allen politischen Ebenen (Dr. Farina RühsAnna HahnemannDr. Anne-Kathrin Kreft & Philipp Müller)

  • Coping with emotionally challenging research: Findings from the Researcher Wellbeing Project (Dr. Tina Skinner)

  • Proaktive Gewalt und soziale Ordnung (Prof. Dr. Michael Windzio)
  • Erste Ergebnisse der Berliner Farm Crime-Untersuchung (Prof. Dr. Kirstin Drenkhahn)

  • Übermäßige polizeiliche Gewaltanwendungen – Situationen, Bewertungen und Aufarbeitung (Laila Abdul-Rahman und Prof. Dr. Tobias Singelnstein)

  • Sentencing Guidelines in England and Wales: A Pioneer for the German Judicial System (Prof. Julian Roberts)
    Die Präsentationsfolien stehen hier für den Download zur Verfügung.

  • Der Entwicklungsverlauf von opioidabhängigen Strafgefangenen nach ihrer Entlassung in Abhängigkeit der Suchtbehandlung (Substitution vs. abstinenzorientiert) (Prof. Dr. Mark Stemmler)
    Die Präsentationsfolien stehen hier für den Download zur Verfügung.

  • Diskriminierungserfahrungen und Viktimisierung durch Vorurteilskriminalität – Empirische Einblicke in Betroffenenperspektiven (Prof. Dr. Eva Groß und
    Prof. Dr. Joachim Häfele)

  • Jugenddelinquenz im schulischen und wohnräumlichen Kontext (Prof. Dr. Clemens Kroneberg)
    Die Präsentationsfolien stehen hier für den Download zur Verfügung.

  • Sexualität und Gewalt unter Jugendlichen (Prof. Dr. Elisabeth Tuider) 

  • Die Spätverfolgung von NS-Verbrechen durch die deutsche Strafjustiz (Prof. Dr. Boris Burghardt)

  • Evaluation der reformierten Vorschriften über den Menschenhandel im StGB– Ergebnisse einer aktuellen Studie (Nora Labarta Greven und Prof. Dr. Tillmann Bartsch)
    Die Präsentationsfolien stehen hier für den Download zur Verfügung.

  • Was bleibt vom Grundrecht auf Sterbehilfe? (Prof. Dr. Bernd Hecker)
    Die Präsentationsfolien stehen hier für den Download zur Verfügung.
  • Schwangerschaftsabbruch im Recht (Prof. Dr. Liane Wörner)
  • Haft zu Hause versus im Gefängnis – Unterschiede in der Legalbewährung von Strafgefangenen nach elektronisch überwachtem Hausarrest und der Strafhaft in einer Justizanstalt (Cornelia Auer)
  • Werte und Einstellungen (muslimischer) Jugendstrafgefangener (Dr. Wolfgang Stelly, Paulina Lutz)
  • Terrorismusfinanzierung (Prof. Dr. Frank Saliger)
  • Pornographie und sexuelle Selbstbestimmung (Dr. Anja Schmidt) 
  • Radikalisierung – Empirische Befunde, begriffliche Ambivalenzen und gesellschaftspolitische Konsequenzen (Dr. Julian Junk)
  • Resilienz (Prof. Dr. Raffael Kalisch)
  • Evaluation des Anti-Doping-Gesetzes (Prof. Dr. Elisa Hoven)
  • Wer bestimmt, was man online sagen darf: Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen (PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard))
  • Die Praxis der Verständigung im Strafprozess. Ergebnisse einer bundesweiten Online–Befragung. (Prof. Dr. Jörg Kinzig)
  • Cybercrime – Die Diskrepanz zwischen Hell- und Dunkelfeld (Mag. Dr. Edith Huber)
    Die Präsentationsfolien stehen hier für den Download zur Verfügung.
  • Amoktaten  – Ursachen und Prävention (Prof. Dr. Britta Bannenberg)
    Die Präsentationsfolien stehen hier für den Download zur Verfügung
  • Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch Kleriker (Prof. Dr. Harald Dreßing)
  • Clankriminalität (Prof. Dr. Dorothee Dienstbühl)
  • Rechtspopulismus in der Arbeitswelt. (Björn Allmendinger)
  • Scharia als Weg zur Gerechtigkeit? Eine Analyse der Rezeption salafistischer Online-Videos durch junge Menschen. (Lino Klevesath, M.A & Annemieke Munderloh, B.A, Forschungsstelle FoDEx, Institut für Demokratieforschung (Uni Göttingen)) 
  • Wen kontrolliert die Polizei? Erkenntnisse zum Ethnic Profiling im Großstadtrevier (Dr. Daniela Hunold)
  • Gewalt und Konflikte in der öffentlichen Verwaltung (Prof. Dr. Johanna Groß)
  • Religion und Gewalt (Johannes Beller, M.Sc.)
  • Alles nur ein Spiel?! Agressive Fantasien als Prädiktoren aggressiven Verhaltens? (Prof. Dr. Rebecca Bondü)
  • Turning to political violence: The Emergence of Terrorism (Dr. Marc Sagemann)
  • Hirnbiologische Grundlagen gewalttätigen Verhaltens (Prof. (em.) Dr. med. Bernhard Bogerts)
  • Politisch motivierte Gewalt unter Jugendlichen – Ausgewählte Ergebnisse einer quantitativen Schülerbefragung (Dr. Alexander Yendell und Julia Schuler)
  • Delinquenz bei jugendlichen Immigranten: Ein migrationsspezifisches Phänomen oder jugendtypisches Verhalten? (Prof. Dr. Peter F. Titzmann) 
  • Cybercrime – Aktuelle Entwicklungen eines neuen Deliktfeldes (Andreas May und Dr. Benjamin Krause)
  • Ideologisierte Islamauslegungen bei jungen Menschen (Dr. Anja Frank)
  • Suchterkrankungen – Wer gerät in den Sog der Abhängigkeit? (PD Dr. Hans-Jürgen Rumpf)